Ratgeber · Vorsorge

Radio bei Stromausfall: Wie Sie ohne Internet informiert bleiben

Warum ein Radio auch dann Informationen liefern kann, wenn Mobilfunk und Internet gestört sind, welche Stromquellen es gibt und wie Sie ein Gerät vorbereiten.

UKW-Frequenzskala von 87,5 bis 108 Megahertz Skalenstriche in Schritten von 0,5 Megahertz, Beschriftung alle 2 Megahertz. Ein gelber Zeiger steht bei 91,2 Megahertz. Die Zeigerstellung ist gestalterisch und sagt nichts über den Empfang aus. 889092949698100102104106108 MHz UKW

Geprüft/aktualisiert: · Quellen (8) · redaktionell recherchiert

Kurz

Ein Radio kann Sie bei einem Stromausfall mit Informationen versorgen, auch wenn Mobilfunknetz und Internet nicht mehr funktionieren: Laut BBK laufen Kurbelradios und batteriebetriebene Radios ohne Strom aus der Steckdose. Voraussetzung ist, dass der Sender sendet und das Gerät Strom hat. Legen Sie das Radio griffbereit, prüfen Sie es vorab und stellen Sie einen Sender ein, bevor Sie ihn brauchen.

Hinweis

Ein Radio ist ein zusätzlicher Weg neben Warn-App, Cell Broadcast und Sirenen – kein Ersatz. Es kann auch dann Informationen liefern, wenn Mobilfunk und Internet gestört sind, vorausgesetzt der Sender sendet und das Gerät hat Strom. Die Betriebsanleitung Ihres Geräts geht allen Angaben auf dieser Seite vor.

Was das BBK zum Radio bei Stromausfall sagt

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) beschreibt den Zusammenhang auf seiner Seite „In der Krise informiert sein“ ohne Dramatik: „Wenn Mobilfunknetz und Internet nicht mehr funktionieren, fallen auch Warn-Apps oder Handy-Warnungen aus. Radiosender funktionieren aber auch dann noch. Daher ist ein Radio in Notfällen und Krisen wichtig.“ Und weiter: „Bei einem Stromausfall funktionieren Auto- oder Kurbelradios sowie batteriebetriebene Radios, da sie keinen Strom aus der Steckdose benötigen.“ (BBK, Stand der Prüfung 15.10.2026).

Auf der Seite zur Vorsorge bei Stromausfall nennt das BBK außerdem diese Empfehlung: „Halten Sie ein batteriebetriebenes Radio oder Kurbelradio bereit, damit Sie bei einem langanhaltenden Stromausfall Mitteilungen der Behörden verfolgen können.“ Der Zweck ist also klar umrissen. Es geht nicht um Unterhaltung oder darum, jede Nachricht zu verfolgen, sondern darum, bei Bedarf Mitteilungen der Behörden zu hören.

Zur Dauer eines Stromausfalls äußert sich das BBK ebenfalls, und wir geben diese Aussage nur im Wortlaut weiter: „In der Regel werden Stromausfälle in wenigen Stunden behoben. Aber es kann in Notsituationen mit großflächigen Schäden durchaus auch einmal Tage dauern, bis der Strom wieder verfügbar ist.“ Eine eigene Prognose, wie lange ein Ausfall dauert oder wie wahrscheinlich er ist, stellen wir nicht an; dafür gibt es keine belastbare Grundlage, auf die wir uns berufen könnten.

Wichtig ist uns die Einordnung, die das BBK selbst vornimmt: Seine Empfehlungen sind laut BBK „keine verbindliche Vorgabe“, und Notfallvorsorge ist „eine sehr individuelle Angelegenheit“. Sie entscheiden also selbst, was für Ihren Haushalt angemessen ist. Wie Sie das Thema Informieren und Warnen insgesamt angehen können, fassen wir auf der Seite Notfallvorsorge: Informieren und Warnen im Überblick zusammen; alle Erklär- und Problemseiten zum Gerät versammelt der Kurbelradio-Ratgeber.

Was bei einem Ausfall weiter funktioniert – und was nicht

Ein Stromausfall betrifft zunächst alles, was seinen Strom aus der Steckdose bezieht. Das BBK weist darauf hin, dass Geräte wie Fernseher, Computer und Telefon ausfallen können. Je nach Ursache kann auch das Mobilfunknetz oder der Zugang zum Internet beeinträchtigt sein; als mögliche Anlässe nennt das BBK unter anderem einen Sturm, einen Cyberangriff oder Sabotage. Für den Alltag heißt das: Was sonst selbstverständlich ist, etwa Nachrichten auf dem Smartphone oder eine Warnmeldung in einer App, kann zeitweise fehlen.

Ein Radio braucht dagegen weder Mobilfunk noch Internet. Es empfängt Sendungen, die per Funk ausgestrahlt werden, und braucht lediglich eine eigene Energiequelle. Deshalb nennt das BBK das Radio ausdrücklich als einen Kanal, der auch dann noch Informationen liefern kann. Das BBK beschreibt Radiosender zudem als Teil des Warnmix, mit dem in Deutschland gewarnt wird: überregionale deutsche Sender, landesweit sendende Sender und eine Vielzahl von Lokalradios, sowohl analog als auch digital über DAB+.

Der Warnmix besteht laut BBK aus vielen technischen Kanälen, die sich ergänzen. Fällt ein Kanal aus oder wird er nicht wahrgenommen, wird zugleich über weitere gewarnt. Eine Sirene kann eine Warnung zwar lautstark verbreiten, aber nur als einzelne Signalfolgen; der Informationsgehalt einer Meldung in einer Warn-App oder im Radio ist laut BBK deutlich höher. Das Radio steht damit nicht allein, sondern neben anderen Wegen. Es hat aber einen Vorzug, den die Handy-Warnung nicht hat: Es kann auch dann Informationen liefern, wenn Mobilfunk und Internet gestört sind.

Stromquellen im Überblick: Batterie, Akku, Kurbel, Solar, USB

Welche Energiequellen ein Radio nutzen kann, hängt vom Modell ab. Die folgende Übersicht ist bewusst allgemein gehalten und enthält keine Mengen- oder Zeitangaben; was Ihr Gerät kann, steht in der Betriebsanleitung und in den Herstellerangaben. Zahlen zu Kurbelzeit, Laufzeit oder Kapazität nennen wir nur, wenn sie wörtlich im Titel eines Katalogprodukts stehen, und dann mit dem Zusatz „laut Titel“.

Stromquellen eines Radios im Überblick (qualitativ, ohne Werte)
StromquelleSo funktioniert esGut zu wissenVorab prüfen
BatterienDas Radio läuft mit eingelegten Batterien.Nicht jedes Modell hat ein Batteriefach.Passen die Batterien zum Gerät, und sind welche vorhanden?
Akku im GerätEin Akku speichert die Energie, die zuvor per Netzteil, USB, Kurbel oder Solarzelle geladen wurde.Der Akkutyp steht in den Herstellerangaben. Hitze und Tiefentladung schaden Akkus.Ist der Akku geladen und äußerlich unauffällig?
KurbelDie Kurbel treibt einen Generator an, der den Akku lädt.Das Kurbeln liefert nur kleine Energiemengen; Generatoren haben Umwandlungsverluste.Läuft die Kurbel leicht, und wird nach Betriebsanleitung gekurbelt?
SolarzelleEine Zelle wandelt Licht in Strom und lädt den Akku.Eine kleine Zelle liefert wenig Energie; Wetter und Ausrichtung spielen eine Rolle.Hat das Gerät überhaupt eine Zelle (laut Hersteller)?
USB oder NetzteilDer Akku wird über ein Kabel an Steckdose oder Powerbank geladen.Zum Vollladen vor dem Bedarf gedacht, solange Strom aus der Steckdose oder einer geladenen Powerbank zur Verfügung steht.Kabel, Netzteil und Anschluss vorhanden und passend?

Aus der Tabelle folgt eine einfache Faustregel für die Vorsorge: Der Akku sollte möglichst schon voll sein, bevor er gebraucht wird. Kurbel und Solarzelle sind eine Ergänzung, auf die man sich im Zweifel nicht allein verlassen sollte. Das ist unsere redaktionelle Einordnung, keine Messung. Wie die Kette aus Kurbel, Generator, Ladeelektronik, Akku und Radio aufgebaut ist, erklärt die Seite Wie funktioniert ein Kurbelradio?, und den Vergleich der Ladewege finden Sie unter Solar, Kurbel oder USB: So lädt man ein Notfallradio.

Die Bauweise unterscheidet sich je nach Gerät, deshalb bleibt auch hier der Verweis auf die Hersteller. Die Akkupflege ist ein eigenes Thema: Laut Umweltbundesamt (Stand der Seite: 18.03.2024) schaden Umgebungstemperaturen über 40 °C einem Lithium-Ionen-Akku, auch bei kurzer Lagerung etwa im heißen Auto, und eine Tiefentladung sollte vermieden werden. Bleibt ein Akku längere Zeit ungenutzt, empfiehlt das Umweltbundesamt ein Nachladen spätestens nach 6 Monaten. Welcher Akkutyp in Ihrem Radio steckt, geben die Herstellerangaben an.

Schritt für Schritt: Radio vorbereiten

Die Reihenfolge ist schlicht: Gerät bereitlegen, Funktion prüfen, Sender einstellen, Meldungen verfolgen. Die ersten drei Schritte erledigen Sie in Ruhe vorab, der vierte ist der Einsatz selbst. Wer die Schritte einmal durchgegangen ist, muss im Bedarfsfall nichts nachlesen.

  1. Gerät bereitlegen

    Legen Sie das Radio an einen festen Platz, den alle im Haushalt kennen, und legen Sie Netzteil, USB-Kabel und gegebenenfalls passende Ersatzbatterien dazu. Wenn Ihr Gerät eine eigene Antenne hat, gehört sie ausgeklappt oder angeschraubt in dieselbe Ablage.

    Warum · Ein Radio hilft nur, wenn es auffindbar und einsatzbereit ist. Ein fester Platz erspart die Suche genau dann, wenn es darauf ankommt.

  2. Funktion prüfen

    Schalten Sie das Radio ein, stellen Sie eine hörbare Lautstärke ein und prüfen Sie, ob Akku oder Batterien Strom liefern. Probieren Sie die Kurbel kurz aus, wenn Ihr Gerät eine hat; wie lange und wie schnell zu kurbeln ist, steht in der Betriebsanleitung. Laden Sie einen leeren Akku nach, solange Netzstrom oder eine geladene Powerbank zur Verfügung steht.

    Warum · Eine Funktionsprobe zeigt Fehler, solange sich in Ruhe etwas tun lässt: ein leerer Akku, ein korrodiertes Batteriefach, ein loses Kabel.

    Achtung

    Ist der Akku aufgebläht, verformt, heiß, riecht er oder ist Flüssigkeit ausgetreten: nicht weiter laden, nicht benutzen, Gerät nicht öffnen. Die Rückgabe läuft über eine Sammelstelle oder den Handel (Hinweise des Umweltbundesamts, Stand 16.07.2026).

  3. Sender einstellen

    Stellen Sie ein oder zwei Sender ein, die Sie bei Ihnen zuverlässig hören, und speichern Sie sie, falls das Gerät einen Senderspeicher hat. Bei UKW liegen die Sender im Bereich von 87,5 bis 108,0 MHz; bei DAB+ startet der Sendersuchlauf, den Sie später wiederholen können. Notieren Sie sich die Frequenzen auf einem Zettel am Gerät.

    Warum · Wer Sender und Frequenzen schon kennt, muss im Bedarfsfall nicht suchen. Wie der Sendersuchlauf und die Feinabstimmung bei Ihrem Modell funktionieren, regelt die Betriebsanleitung.

  4. Meldungen verfolgen

    Hören Sie in Ruhe zu, welche Mitteilungen die Sender verbreiten, und beachten Sie zusätzlich die Hinweise der Behörden vor Ort, soweit Sie diese auf anderem Weg erhalten. Gehen Sie mit dem Energievorrat des Geräts bewusst um: Zusatzfunktionen wie ein Licht beziehen ihre Energie aus demselben Speicher.

    Warum · Das BBK beschreibt das Radio als Weg, um Mitteilungen der Behörden zu verfolgen. Das gelingt mit einem Gerät, das Sie kennen und das nicht unnötig Strom verbraucht.

Planen Sie die Funktionsprobe als wiederkehrenden Termin ein. Ein Anlass kann der bundesweite Warntag sein, der laut BBK in der Regel jährlich am zweiten Donnerstag im September stattfindet; 2026 war es der 10. September, der nächste ist am 9. September 2027. An diesem Tag wird ab 11:00 Uhr eine Probewarnung an Rundfunksender und App-Server geschickt. Ob und wie Ihre Kommune teilnimmt, entscheidet sie selbst, denn die Teilnahme ist freiwillig. Für die Radioprobe ist der Tag ein guter Zeitpunkt, weil Sie das Gerät ohnehin in die Hand nehmen.

Sender finden: UKW und DAB+ kurz erklärt

Der UKW-Rundfunk arbeitet laut Bundesnetzagentur im Frequenzbereich von 87,5 bis 108,0 MHz und ist frequenzmoduliert. Dieser Bereich bildet die Skala eines UKW-Radios. Wie Sie dort einen Sender einstellen, zeigt die Anleitung UKW-Sender einstellen: Skala lesen, Sender finden. Die Bundesnetzagentur schreibt, dass der analoge UKW-Rundfunk langfristig durch das digitale Verfahren DAB abgelöst werden soll.

Zur Frage, wann UKW endet, gilt nach unserem Stand: Ein bundesweites Datum für das Ende von UKW gibt es nach Angaben von Digitalradio Deutschland (dabplus.de) nicht; die Verbraucherzentrale spricht von bisher nur vereinzelten Abschaltplänen (Stand: 15.10.2026). Wer ein UKW-Radio besitzt, das noch funktioniert, kann es laut Verbraucherzentrale weiter nutzen. Regional kann sich das ändern; Hinweise dazu geben die Sender.

DAB+ ist laut dabplus.de digital-terrestrisches Radio, bei dem auf einem Frequenzblock mehrere Programme verbreitet werden. Beim ersten Einschalten startet das Gerät automatisch einen Sendersuchlauf, den Sie später wiederholen können. Laut dabplus.de empfangen aktuelle Digitalradios neben DAB+ weiterhin auch UKW; ob das für ein bestimmtes Gerät gilt, steht in der Herstellerangabe. Bei schwachem Signal verhalten sich beide Verfahren unterschiedlich: Laut dabplus.de „springt“ DAB+ mit Aussetzern, während UKW rauscht, aber hörbar bleibt. Den ausführlichen Vergleich finden Sie unter DAB+ oder UKW im Notfallradio?. Fachbegriffe wie Sendersuchlauf oder Senderspeicher erklärt das Glossar Notfallradio und Funk.

Wenn der Empfang schwierig ist

Bei schlechtem Empfang lohnt zuerst ein Blick auf Antenne, Standort und Umgebung. Laut dabplus.de, dort für DAB+ beschrieben und sinngemäß auch bei UKW bekannt, kann es schon helfen, die Antenne zu neigen. Im Haus dämpfen Stahlträger, benachbarte Häuser oder bedampfte Scheiben das Signal, „wie bei herkömmlichem UKW-Empfang auch“. Ein Platz in Fensternähe ermöglicht häufig ein größeres Angebot. Auch schlecht abgeschirmte elektrische Geräte, Kabelanlagen oder LED-Leuchten können stören; dann sollte ein besserer Platz für Radio oder Antenne gesucht werden. Ladegeräte und andere Elektronik in unmittelbarer Nähe können ebenfalls stören, ein größerer Abstand hilft.

Das gehört zur Vorbereitung: Probieren Sie die Standorte in Ihrer Wohnung vorab aus und merken Sie sich, wo Ihr Lieblingssender gut ankommt. Eine ausführliche Anleitung mit mehreren Schritten haben wir unter Kurbelradio Empfang verbessern: praktische Tipps zusammengestellt. Reichweiten in Kilometern oder Dezibel-Werte nennen wir nicht, weil dafür keine belastbare Quelle vorliegt.

Grenzen: Was ein Radio nicht kann

Ein Radio ist hilfreich, aber es hat Grenzen, die man kennen sollte. Die erste: Das BBK sagt, dass Radiosender weiter funktionieren. Es behandelt nicht, was geschieht, wenn Sender oder regionale Anlagen betroffen sind. Wir schreiben deshalb bewusst, dass ein Radio Informationen liefern kann, und nicht, dass es dies in jedem Fall tut. Die zweite Grenze ist das Gerät selbst: Ein leerer Akku, fehlende Batterien oder eine verlegte Antenne machen jedes Radio nutzlos. Die dritte Grenze betrifft den Inhalt: Das Radio spielt, was die Sender senden, und nicht jede Frage lässt sich darüber beantworten.

Drei Missverständnisse begegnen uns häufig. Erstens: Ein Radio ersetze die Warn-App. Das stimmt nicht, denn beide Wege ergänzen sich. Die Warn-App meldet, solange das Netz läuft, für die von Ihnen abonnierten Orte, das Radio liefert auch dann Informationen, wenn das Netz gestört ist. Zweitens: Eine Handy-Warnung per Cell Broadcast brauche keine Funkzelle. Auch das stimmt nicht; laut BBK setzt Cell Broadcast ein funktionierendes Mobilfunknetz voraus, und das Gerät muss eingeschaltet sein und darf nicht im Flugmodus liegen. Drittens: Mit der Kurbel lasse sich beliebig lange hören. Das Kurbeln liefert nur kleine Energiemengen, und auch jede Zusatzfunktion nutzt denselben Speicher.

Ein Wort zum Ton: Wir verzichten bewusst auf Szenarien und Zuspitzungen. Ein Radio ist ein kleines, überschaubares Hilfsmittel. Wer es einmal vorbereitet hat und gelegentlich prüft, muss sich danach nicht ständig mit dem Thema beschäftigen.

Ergänzende Wege, die zum Radio passen

Das BBK führt in seiner Kompakt-Checkliste unter „Information/Kommunikation“ vier Punkte auf: ein Radio, eine Warn-App, eine aufgeladene Powerbank und eine Liste wichtiger Telefonnummern auf Papier. Das Radio ist also einer von mehreren Bausteinen. Zur Warn-App NINA gehört, dass Sie die Orte, für die Sie gewarnt werden möchten, abonnieren; sonst erhalten Sie laut BBK keine Warnung. Die Warnmeldungen lassen sich laut BBK auch im Web auf warnung.bund.de nachlesen.

Eine Powerbank lädt laut BBK bei Stromausfall zum Beispiel das Mobiltelefon oder einen Laptop. Eine ausgedruckte oder handschriftliche Liste mit wichtigen Nummern hilft, wenn Sie nicht auf Ihre digital gespeicherten Kontakte zugreifen können. Das sind kleine Handgriffe, die zusammen mit dem Radio einen ruhigen Rahmen bilden. Die vollständige BBK-Zeile und die Erklärung dazu finden Sie auf der Seite Notfallvorsorge: Informieren und Warnen im Überblick; dort steht auch, welche weiteren Vorsorgethemen das BBK in seinem Ratgeber behandelt.

Ein Radio auswählen: worauf es ankommt

Wenn Sie noch kein Gerät haben, helfen einige Fragen bei der Auswahl, ohne dass Sie sich auf Zahlen verlassen müssen. Wie soll das Radio geladen werden: per Batterie, per Netz oder USB, per Kurbel, per Solarzelle? Welchen Empfang brauchen Sie: reicht UKW, oder soll das Gerät auch DAB+ können? Wie gut lässt sich das Gerät bedienen, auch für Menschen, die es nicht täglich nutzen? Gibt es ein Display, einen Senderspeicher, eine Antenne, die sich ausrichten lässt? Und welche Zusatzfunktionen brauchen Sie wirklich, wenn sie Energie aus demselben Speicher beziehen?

Angaben aus den Produkttiteln, etwa zu Schutzarten, übernehmen wir nur wörtlich und mit dem Zusatz „laut Titel“. Was eine IP-Angabe bedeutet, erklärt das Glossar. Eine Auswahl von Kurbelradios mit Merkmalen aus dem Katalog finden Sie unter Kurbelradios im Vergleich. Wenn Sie lieber über Ihre Anforderungen zum Gerät kommen, hilft die Kaufhilfe: Welches Notfallradio passt zu Ihnen?. Wir verkaufen nicht selbst; Links zu Produkten führen zu Amazon und sind als Werbung gekennzeichnet.

Diese Seite enthält allgemeine Informationen. Sie ersetzt weder die Betriebsanleitung Ihres Geräts noch die Empfehlungen und Warnmeldungen der zuständigen Behörden oder den Rat einer Fachstelle. Eine Gewähr übernehmen wir nicht; im Zweifel wenden Sie sich an den Hersteller oder eine Fachstelle.

Quellen und Stand

Geprüft/aktualisiert: 15.10.2026· Quellen (8)· redaktionell recherchiert, keine Produkttests

  1. In der Krise informiert sein (Informationen per Radio) – Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) (abgerufen 15.10.2026)
  2. Vorsorge und Handeln bei Stromausfall – BBK (abgerufen 15.10.2026)
  3. So werden Sie gewarnt – BBK (abgerufen 15.10.2026)
  4. Ratgeber: Vorsorgen für Krisen und Katastrophen – BBK (abgerufen 15.10.2026)
  5. FAQ (Frequenzbereich UKW, Ablösung durch DAB) – Bundesnetzagentur (abgerufen 15.10.2026)
  6. Häufige Fragen zu DAB+ (Sendersuchlauf, Empfang, UKW-Abschaltung) – Digitalradio Deutschland (dabplus.de), Sekundärquelle (abgerufen 15.10.2026)
  7. Sicherer Umgang mit Lithium-Batterien und Akkus (Stand 16.07.2026) – Umweltbundesamt (UBA) (abgerufen 15.10.2026)
  8. Batterien und Akkus richtig nutzen und fachgerecht entsorgen (Stand 18.03.2024) – Umweltbundesamt (UBA) (abgerufen 15.10.2026)